Samstag bei Kollegen

So schaue ich Fußball bei Kollegen

Nachdem ich vor Kurzem beschrieben habe, wie ein typischer Samstag in einem Wettlokal aussieht, schreibe ich heute über einen typischen Bundesliga Spieltag, den ich bei Freunden verbringe. Dieser Tag beginnt genauso wie jeder andere Samstag auch. Ich schlafe aus und mache mir danach ein großes Frühstück. Während ich frühstücke suche ich auf allen möglichen Portalen nach Informationen, rund um die Samstagsspiele. Vielleicht fragen Sie sich jetzt, warum ich nur nach Samstagsspielen schaue.

Ich verbringe bestimmt eine Stunde mit dem Lesen von den neusten Informationen

Das ist ganz einfach. Es gibt die Regel, dass man immer nur Spiele tippen soll, die am selben Tag stattfinden. Das ist wohl Aberglaube, denn eine logische Erklärung habe ich dafür nicht. Ich weiß aber, dass der Gedanke weit verbreitet ist und deshalb füge ich mich diesem Gedanken ebenfalls.

Wenn ich Samstag nicht so lange schlafe, dann sehe ich mich auch auf Internetseiten um, die Ergebnisse voraussagen. Das kann ein Fluch und Segen sein. Warum das manchmal keine gute Idee ist, erkläre ich dann im nächsten Beitrag.

Um 14:00 Uhr sollte ich spätestens dort sein

Ich schaue auf die Uhr und sehe, dass es fast 13:30 Uhr ist. Nun wird es aber Zeit loszugehen. Dieses Mal nicht zum Wettlokal, sondern zu dem Kollegen, der Sky hat. Dort angekommen gibt es ein wenig Smalltalk und Kaffee. Im Anschluss werden die Spiele über die App getippt. Wir bevorzugen eigentlich alle die selbe App. Woher das kommt, weiß ich nicht. Es ist wohl der Gruppenzwang, der dazu geführt hat.

Nachdem die Wetten platziert sind, wird natürlich darüber geredet. In der Regel gibt es immer einen Typen, der von komplett anderen Ergebnissen ausgeht und über den wird dann auch herzlich gelacht. Allerdings kam es auch schon oft genug vor, dass er mit seinen Tipps richtig lag. Dennoch sind seine Tipps immer wieder absurd und wir packen uns alle an den Kopf.

Der Second Screen ist auch bei uns allgegenwärtig

Dann gibt es noch einen Typen, der versucht mit wenig Geld viel zu gewinnen. Das hat aber bisher nie geklappt und wir fragen uns ständig, warum er das macht. Ich denke er spart einfach am falschen Ende. Denn es ist wahrscheinlicher, dass er mal etwas gewinnt, wenn er weniger Spiele tippt und dafür einen etwas höheren Einsatz tätigt. Am meisten achte ich dann dabei auf Sportwetten niedrige Quoten hoher Einsatz, welche sich auch hier und da mal finden lassen. Aber gut, das ist seine Sache. Dann gibt es noch den Typen, der immer in seinen Tipps bestärkt wird. Er geht kaum Risiko und gewinnt auch in schöner Regelmäßigkeit. Dafür sind seine Renditen nicht allzu hoch und wenn es schief geht, dann schaut er in die Röhre.

Nachdem wir uns eine Stunde über Tipps ausgetauscht haben, geht es endlich los. In der Regel sehen wir uns die Konferenz an, nur an seltenen Tagen schauen wir uns Einzelspiele an. Zum Beispiel Dortmund gegen Bayern oder Derby´s wie Köln gegen Gladbach. Was mir dabei auffällt, ist der Second Screen. Denn obwohl wir Fußball gucken, schauen wir immer wieder auf unsere Smartphones, um die Spielstände aus den anderen Ligen anzusehen.

Um 18 Uhr sind dann die meisten Spiele vorbei. Dann beginnt für viele die Leidenszeit, weil ein Schein schon wieder nicht reingekommen ist. Von unserer Clique gewinnen meistens zwei Personen nichts. Eine Person räumt mittelmäßig gut ab und gewinnt vielleicht mal 50 Euro, mal 80 Euro. Die riesigen Gewinne sind es aber nicht. Nichtsdestotrotz kommen wir öfters am Samstag zusammen, um Fußball zu schauen.

Ein typischer Samstag

Wie sieht ein typischer Samstag aus, wenn in Europa Fußball gespielt wird?

Für die meisten Menschen ist der Samstag der schönste Tag in der Woche. Man muss nicht arbeiten, muss sich nicht mit den langsam fahrenden Menschen in der 50er Zone auseinandersetzen und man kann tun und lassen was man will. Darüber hinaus gibt es aber noch einen anderen Grund, warum der Samstag so beliebt ist, zumindest für Männer. Samstag ist Fußball Tag, wenn es mal nicht in eins der Casinos oder die Spielo geht.

Informationen werden auch von Portalen eingeholt, die nichts mit Fußballwetten zu tun haben

Vor dem Fußball müssen aber noch ein paar Dinge erledigt werden. Nach dem Ausschlafen wird gefrühstückt und schon nebenbei die Kicker App durchgesehen. Wer spielt heute? Wer ist verletzt? Wer ist gesperrt? Neben der Kicker App wird oft auch der Comunio Account genutzt, um sich im Forum mit anderen Spielern auszutauschen. Dort finden sich einige Spieler, die nur ihren Wettschein des Casinos im Kopf haben. Okay, sie wollen natürlich auch ihren Comunio Account weiter voran bringen, aber darum geht es unter der Woche.

Nachdem die Informationen zusammengetragen wurden, geht es dann ab in das Wettlokal. Dort warten schon die Freunde und stehen in geselliger Runde mit Kaffeebechern in der einen und den Smartphones in der anderen Hand . Klar, dass dabei über Fußball gesprochen wird, beziehungsweise hitzig diskutiert wird. Denn sobald die Tür aufgemacht wird, muss man leise reden. Man begrüßt die älteren Herren, die anscheinend zum Inventar vom Wettlokal gehören und sieht sich die Spiele an, die auf den Flachbildschirmen laufen. Meistens sind das Spiele aus der englischen Liga, die am Samstag etwas früher beginnt.

Bitte beeilen Sie sich

In der Zwischenzeit geht der Kampf um die Wettlisten los. Bekanntlich gibt es sie in Wettlokalen nicht in Hülle und Fülle und man muss schnell sein, wenn man nicht lange auf eine Liste warten möchte. Da aber noch vier Freunde dabei sind, muss es noch schneller gehen. Das ist so ziemlich der stressigste Teil am Tippen. Denn danach wird der nächste Kaffee geholt und wenn das Wettbüro noch nicht voll ist, bleibt man da. So kommt es, dass man jeden Samstag ca. zwei bis drei Stunden im Wettlokal verbringt.

Warum auch nicht? Es gibt Getränke, Süßigkeiten, auf den Bildschirmen läuft Fußball und man hat die Aussicht auf einen großen Gewinn. Mitunter kann es sogar so voll werden, dass nur noch Stehplätze vorhanden sind. Dabei scheint es, als würde das Wettlokal von seinen Stammgästen leben. Nach dem Motto: Man kennt sich. Es sind anscheinend immer wieder dieselben Personen, im Wettlokal und aus diesem Grund weiß man auch genau, wer gut tippen kann und wer jedes Wochenende sein Geld da lässt.

Wenn man so will, ist das Wettlokal eine eigene kleine Vereinigung, die unterschiedliche Charaktere hat und die lieber unter sich bleibt. Früher konnte man in den Wettlokalen noch rauchen, da war die Luft dann zwar stickig, aber es war irgendwie noch geselliger. Diese Zeiten sind aber vorbei und es sieht auch nicht danach aus, als würden sie noch einmal zurück kommen. Nichtsdestotrotz ist ein Samstag im Wettlokal sehr angenehm und zählt zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

Der Wetttourismus in Deutschland

Darum reisen Niederländer nach Gronau

In Europa gibt es wohl kaum eine beliebtere Sportart als Fußball. Darüber hinaus spielen die besten Fußballer auch in Europa. Egal aus welchem Land sie stammen. In Europa spielen Menschen aus Asien, Afrika, Australien, Südamerika und Amerika. Ein Grund dafür sind sicherlich die Gehälter, die hier ebenfalls am höchsten sind. Allerdings gibt es einige Unterschiede zwischen den Ländern.

Diese Unterschiede betreffen in erster Linie die Fußball Ligen. Die Bundesliga ist nicht so stark wie die Liga in den Niederlanden und die Liga in Frankreich ist wohl der Liga in Spanien unterlegen. Es gibt aber noch einen anderen Unterschied, der vor allem jungen Erwachsenen das Leben schwer macht: In einigen Ländern sind Fußballwetten erlaubt und in anderen eben nicht. So zum Beispiel in den Niederlanden und in Deutschland.Was eigentlich nicht üblich ist, in vielen Dingen sind die Niederlande liberaler als Deutschland. So war es in den Niederlanden zum Beispiel eine lange Zeit möglich, dass Dateien straffrei heruntergeladen werden konnten. Das steht bekanntlich in Deutschland unter Strafe und hat nicht erst vor einigen Jahren zu wahren Abmahnwellen geführt.

Bis zum Wettbüro in Gronau ist es nicht weit

Da Jugendliche in den Niederlanden in der Regel auch über begrenzte finanzielle Mittel verfügen, versuchen sie ihr Glück mit Sportwetten. So kommt es, dass regelmäßig auf der Strecke von Enschede nach Gronau einige Jugendliche die Grenze passieren um in das nächste Wettlokal zu gehen. Dieses befindet sich glücklicherweise auch nicht weit vom Bahnhof entfernt und alles was man für den Eintritt benötigt ist ein Nachweis, dass man Erwachsen ist. Das lassen sich die Jugendlichen natürlich nicht zweimal sagen, schließlich können sie auf diese Weise Geld verdienen. Wenn man so will, kann man auch von Wetttourismus sprechen. Die Jugendlichen fahren nach Gronau und platzieren dort ihre Wetten. Dann bleiben sie im Wettlokal und sehen sich die Spiele an.Dazu sind die vielen Flachbildschirme schließlich da. Allerdings bleibt ihr Aufenthalt den anderen Menschen in der Stadt meist nicht verborgen.

Der Sieg wird in der nächsten Kneipe begossen

Dabei verhalten sie sich nicht immer angemessen und es kann sein, dass sie ihren Frust durch Vandalismus Luft machen. Sehr zum Leidwesen der Umgebung. Auf der anderen Seite freuen sich insbesondere Kneipenbesitzer, wenn die jungen Erwachsenen ihren richtigen Tipp mit ein paar Bieren feiern. So bleibt ein Teil des Geldes auch sofort wieder in Gronau. Schluss ist erst, wenn der letzte Zug nach Enschede fährt.

Am Montag nach dem Wochenende gibt es dann auch in den niederländischen Schulen nur ein Thema unter den Jungs: Sportwetten. Sie lachen einander aus, beziehungsweise feiern einander. Dass sie für den Spaß ein paar Minuten im Zug verbringen müssen, stört sie weniger. Auch, dass sie sich auf Deutsch verständigen müssen, wenn sie im Wettlokal sind, scheint sie nicht zu stören. Was sie aber stört sind die Steuern, die sie entrichten müssen. Schließlich zahlen sie nicht in den Niederlande Steuern, sondern in Deutschland. Davon haben sie nichts und sie würden es besser finden, wenn sie in den Niederlanden Steuern zahlen würden. Dafür müssen dort aber Sportwetten legalisiert werden. Ob das geschieht bleibt abzuwarten. Bis dahin wird jedes Wochenende der Zug von Enschede nach Gronau mit jungen Erwachsenen gefüllt sein, die alle nur eins im Sinn haben, nämlich die beste Quote.

Darum mag ich Fußballwetten

Was finden Jugendliche an Fußballwetten eigentlich so spannend?

Als Jugendlicher hat man in vielen Fällen zwei Dinge: Zeit und Spaß an der Bewegung. Die Hausaufgaben werden in der Schule erledigt, genauso wie das Mittagessen. Wenn man dann zu Hause ist, kann die Schultasche direkt ausgepackt werden und man kann sich seiner Freizeit widmen. Manche spielen dann noch eine Runde Roulette, am besten online auf dieser Seite.

In der Freizeit wird Sport gemacht

Viele Jugendliche gehen in Sportvereine und gehen dort zwei bis drei Mal in der Woche ihrem Hobby nach. Sei es Fußball, Leichtathletik oder Schwimmen. Klar, dass dann an den freien Tagen auch der Sport ein Freizeitthema ist. Vor allem, wenn andere Freunde ebenfalls Sport mögen oder selbst nachgehen.

Genau hier kommen Fußballwetten ins Spiel. Denn etwas was Jugendliche in der Regel nur in kleinem Rahmen besitzen ist Geld. Dieses kann aber leicht durch Sportwetten verdient werden. So wird das Wochenende noch spannender.

Warum kriegt Gladbach den Ball nicht ins Tor?

Genauso wie das letzte Mal als der Abend nicht wirklich vielversprechend begonnen hat. Zur Auswahl standen nur ein paar Spiele aus der dritten Liga. Beim Roulette hat man trotz passender Strategien trotzdem verloren. Also fiel die Wahl auf ein Spiel von Gladbach. Dort haben noch Dante und Reus gespielt, es ist also schon ein paar Tage her. Dennoch erinnere ich mich gut an den Abend. Gladbach hatte viele Chancen, doch brachte es nicht fertig den Ball im Tor zu platzieren. Als Reus dann zum Ende des Spiels alleine auf den Torhüter zu lief und den Ball ebenfalls nicht im Tor unterbringen konnte, war die Enttäuschung groß. Der erste Tippschein war schonmal dahin.

Aber es gab ja noch ein weiteres Spiel. Dieses Mal in der spanischen Liga. Der Tabellenzweite Real Madrid musste gegen Valencia ran. Nachdem Real Madrid zwei Elfmeter verschossen hatte, war ich mir sicher, dass noch viel passieren kann und so kam es auch. Am Ende des Abends hatte Valencia gewonnen und ich ebenfalls. Denn ich hatte meine letzten fünf Euro auf Valencia gesetzt und bekam immerhin 20 Euro zurück.

Fußballwetten wurden schnell populär in unserer kleinen Stadt

Der Abend blieb mir aber nicht nur deswegen im Gedächtnis, sondern weil das eine der ersten Abende waren, wo ich zusammen mit den Jungs aus der 13 im Wettbüro stand und die Spiele verfolgt hatte. Neben uns gab es noch eine weitere Gruppe junger Erwachsener, die sich das Spiel ebenfalls angesehen haben.

Am nächsten Tag sprachen die Jungs über das Spiel aus Madrid und seitdem hab ich selten wieder jemanden getroffen, der in meinem Alter (23) ist und sich nicht für Sportwetten interessiert. Auch der Freund meiner kleinen Schwester interessiert sich dafür und fragt ab und an nach meinen Tipps. Ich habe ihn noch nie darauf angesprochen, aber ich bin mir sicher, dass auch seine Freunde von Fußballwetten begeistert sind. Genauso wie wir es waren. Ich glaube es dauerte keine drei Monate nach dem das erste Wettlokal bei uns eröffnet wurde, bis fast alle Jungs aus der Klasse und der Clique sich für Sportwetten interessiert haben.

Wahrscheinlich lag es auch an der Tatsache, dass wir uns generell für Sport interessieren. Ausschließen würde ich es nicht.

Der Grund für die Lust am Fußball

Immer mehr Menschen kennen sich mit Fußball aus

Es gibt wohl kaum eine Sportart auf der Welt, die die Massen so begeistert wie der Fußball. Fußball wird überall auf der Welt gespielt. Selbst wenn nur ganz primitive Mittel zur Verfügung stehen, wie ein paar Socken die ineinander verknotet werden.

Wer hat die WM 2014 nicht verfolgt?

Auch hierzulande ist Fußball ein Massenphänomen. Zu der Double Feier von Borussia Dortmund kamen mehr als 400.000 Menschen nach Dortmund. Das WM Endspiel 2014 haben Tausende Menschen auf den Public Viewing Meilen im ganzen Land gesehen. Dass das Phänomen Fußball nun auch bis in die letzten Winkel des Landes vordringt ist aber relativ neu. Vor ein paar Jahren war die Zahl derer, die sich nicht für den Fußball interessiert haben noch höher.

Es waren zwar nicht viele Menschen, aber auf der Arbeit und in Schulklassen gab es immer wieder Personen, die sich schlichtweg nicht für den Fußball interessiert haben. Mittlerweile scheint es, als wüsste jeder über den Fußball Bescheid.

Sogar ein Trainerwechsel bekommt ein hohes Maß an Aufmerksamkeit

Als klar war, dass Pep Guardiola den FC Bayern München nach der Saison 2014/2015 verlassen wird, hat selbst die TAZ darüber berichtet. Dabei ist die TAZ nicht dafür bekannt, über Sport zu berichten. Bei Borussia Dortmund wurde sogar eine Pressekonferenz angesetzt, in der der Transfer von Mario Götze erklärt wurde und als Jürgen Klopp seine Vertragsauflösung bekannt gab, gab es an dem Tag kaum ein anderes Thema in den Medien.

Natürlich hängt das auch mit dem gestiegenen Interesse an dem Sport zusammen, was sich auch durch Sportwetten vergrößert hat. Sportwetten sorgen dafür, dass der Fußball aufgewertet wird. Dass Geld den Reiz ausmacht, ist nicht verwunderlich. Verwunderlich ist hingegen die Expertise, die sich entwickelt hat. Vor allem Jugendliche wissen nun sehr gut Bescheid. Sie kennen die Verletzungen der Leistungsträger und wissen wer auf der Bank sitzt und eventuell als Ersatz dient. Sie kennen sogar die bevorzugte Taktik des Gegners. Diese kennen oft noch nicht mal Erwachsene.

Wer die richtigen Informationen hat, kann Geld gewinnen

Diese Informationen werden vor allem wegen des Geldes gesammelt. Diese Informationen dienen nur einem Ziel. Sie sollen die Chance auf eine erfolgreiche Wette erhöhen. Denn hingegen landläufiger Meinung sind Sportwetten nicht nur pure Glückssache. Natürlich gibt es hin und wieder Überraschungen, etwa im DFB – Pokal. Allerdings handelt es sich hier um Ausreißer. Die Mehrzahl der Ergebnisse der Wetten können zumindest erahnt werden, wenn die richtigen Informationen vorhanden sind und auch korrekt interpretiert werden.

Kurz um: Fußball ist zweifelsohne ein Sport, der die Massen auf der ganzen Welt begeistert, und Deutschland ist hier nicht ausgenommen. Das zeigt die Zahl derer, die sich nicht für Fußball interessieren. Vor ein paar Jahren war deren Zahl noch relativ groß, mittlerweile ist sie stark geschrumpft. Dass immer mehr Menschen sich für Fußball interessieren liegt auch an den Sportwetten.

Sie üben Reiz aus, sich mit Fußball zu befassen. Wer die Informationen richtig deutet, kann von ihnen profitieren und zwar in Form von Geld. Da die Gewinne relativ hoch sein können, ist es nicht verwunderlich, dass sich so viele Menschen mit Fußball befassen und auch die Medien über viele Facetten des Sports berichten.

Es geht nur ums Geld

Geld ist die Motivation

Ich möchte diesen Artikel mit einem Spruch beginnen, den ich vor Kurzem auf einem Banner gelesen habe, dass Fans hochgehalten haben: „Die Ware Fussball ist nicht der wahre Fußball“.

Wo enden die Summen?

In meinen Augen steht beim Fussball immer mehr das Geld im Vordergrund. Es werden mittlerweile astronomisch hohe Summen für Spieler ausgegeben und auf den Jahreskonferenzen der Fußballvereine werden Schwindel erregende Summen genannt, die beweisen, dass der Umsatz aus dem vergangenem Jahr nochmal gesteigert werden konnte.

Hinzu kommen TV Verträge, die immer öfter in den Medien genannt werden. In England haben diese TV Verträge eine neue Dimension erreicht und so sind Vereine aus der Premier League in der Lage unglaubliche Summen für Transfers auszugeben. Es hat nicht lange gedauert, bis hierzulande der Ruf nach einer Reform der TV – Verträge laut wurde. Bemerkenswert ist hier, dass sich die beiden Vereine FC Bayern und Borussia Dortmund in diesem Punkt keine Auseinandersetzung lieferten, sondern die gleiche Meinung vertreten haben.

Kommt es zu einem Domino Effekt?

Wahrscheinlich haben beide Vereine die Sorge, dass ihre besten Spieler bald einfach gekauft werden. Wenn ein Spieler 4 Millionen im Jahr mehr verdienen kann, ist die Chance groß, dass er wechselt. Selbst wenn er nicht in der Champions League spielt. Dass ein Spieler einen Verein verlässt ist oft kein Problem. Wenn aber mehrere Spieler den Verein ebenfalls verlassen, kann das den Verein doch erheblich schwächen und vor allem im internationalen Geschäft ein Problem darstellen. Schließlich geht es dort um Kleinigkeiten, die ein Spiel entscheiden.

Nun sind das natürlich Umstände, die der Fußballfan nur schwer beeinflussen kann, allerdings zeigt sich auch auf einem anderen Niveau, dass es beim Fußball immer mehr ums Geld geht. Sportwetten sind hier ein ideales Beispiel. Sportwetten geben die Möglichkeit innerhalb einer kurzen Zeit, einen hohen Gewinn zu erzielen. Mit anderen Worten: Es lockt der große Gewinn. Dieser Punkt dürfte für die meisten Spieler der Grund sein, überhaupt Wetten zu platzieren.

Hannover 96 hat die Auswirkungen von einem Fan Boykott erfahren müssen

Ob ein Spieler gute Leistungen gebracht hat, ist dabei eher zweitrangig. Eine Wette wird nicht auf den Fleiß eines Spielers abgeschlossen, sondern in der Regel auf ein Ergebnis. Wie es zu dem Ergebnis kommt ist vollkommen egal.

Eine Zeit lang schien es so, als würde das Geld die Fans nicht interessieren. Mittlerweile zeigt sich aber, dass immer mehr Fans gegen diese Entwicklungen protestieren. Sehr zum Leidwesen der Vereine. Denn natürlich möchten sie Erfolg haben, auf der anderen Seite wollen sie aber auch nicht ihre Fans vergraulen.

Wozu ein Fan Aufstand führen kann, zeigte das Beispiel Hannover 96. Einige Fans hatten sich insbesondere mit der Vereinsführung überworfen und unterstützten eine Zeit lang auch die Spieler nicht. In der Zeit danach rutschte Hannover 96 immer mehr Plätze in der Tabelle nach unten, bis sie letztlich weit entfernt von den Europa Pokal Plätzen angekommen waren. Ob es an dem Fan Aufstand gelegen hat ist unklar. Allerdings kann nicht bezweifelt werden, dass die Spieler diesen Aufstand nicht wollten. Am Ende des Tages wollen sie ihre Fans auch unterhalten und nichts tut dann mehr weh, als eine Abkehr derjenigen, die umgarnt werden sollen.

Der große Coup

Mein größter Gewinn

So ziemlich jeder Spieler hat ihn jemanden in seinem Freundeskreis, der ihn gelandet hat. Die Rede ist vom großen Coup. Der große Coup bezeichnet einen hohen Gewinn, der entweder aus einem sehr niedrigen Einsatz oder aber durch das Ergebnis einer verrückten Wette entstanden ist. In diesem Post möchte ich von meinem großen Coup erzählen, wie es sich angefühlt hat und was ich mit dem Gewinn gemacht habe.

Eigentlich sahen die Spiele uninteressant aus

Es war ein Freitag Abend und es standen nur Spiele aus der zweiten und dritten Liga für mich zur Auswahl. Denn das Topspiel der Bundesliga hat Bayern gegen Hoffenheim bestritten und für mich war klar, dass die Bayern sich die drei Punkte nicht nehmen lassen werden.

Also beschloss ich 30 Euro auf insgesamt drei Wettscheine zu verteilen, auf denen ich jeweils ein Spiel getippt hatte. Diese 30 Euro Einsatz würden mir 1200 Euro Gewinn bringen. Ich würde also eine Stange Geld gewinnen und selbst wenn zwei der drei Scheine nicht reinkommen würden, hätte ich immer noch die Chance auf 270 Euro. Ich muss dazu erwähnen, dass ich sonst nie auf X tippe. Zu oft habe ich damit schon daneben gelegen und seit dem großen Gewinn habe ich es nicht mehr getan.

Die zweite Halbzeit brachte mir Glück

An diesem Freitag Abend war ich auf einer kleinen Feier eingeladen. Nicole würde für ein paar Monate ins Ausland gehen, um dort ein Praktikum zu absolvieren. Als ich auf der Feier angekommen war, lief grade die zweite Halbzeit. Meine Tippscheine würden alle nicht reinkommen, wenn es so weitergehen würde. Allerdings brauchte ich in jedem Spiel nur ein Tor, also hegte ich noch Hoffnung.

Als dann in der 50. Minute ein Tor St. Pauli fiel und in der 70.Minute ein Tor für Köln, verbesserte sich meine Stimmung schlagartig. Das blieb auch den anderen Gästen nicht verborgen, was aber auch daran gelegen haben mag, dass ich immer öfter und immer länger auf mein Handy starrte und mich vom Geschehen abwendete.

Ein Samstag nach meinem Geschmack

In der 86. Minute gab es dann einen Elfmeter für Greuther Fürth. Ich fühlte mich wie vor der Abi Prüfung und als er reinging, wie an Weihnachten, als ich die Carrera Bahn bekommen hab. Ich konnte mein Glück nicht fassen, hielt meine Freude aber lange Zeit zurück. Schließlich war es Nicole´s Abschied und sie stand im Mittelpunkt. Erst als ich aus dem Taxi stieg und zu Hause angekommen war, fing ich an zu jubeln. Darauf hin musste ich mich erst einmal beruhigen und so kam es, dass ich lange nicht einschlafen konnte.

Am nächsten Tag bin ich dann auch recht verkatert und mit dicken geschwollenen Augen aufgestanden, aber das war mir egal. Denn ich hatte aus 30 Euro 1200 Euro gemacht. Nach dem Frühstück holte ich meinen Gewinn direkt ab. Allerdings muss ich zugeben, dass ich 20 Euro auch gleich wieder gesetzt hatte. Leider wurde aus der Wette nichts. Nichtsdestotrotz hatte ich einen schönen Samstag, an dem ich mir neuen Sneakers gekauft habe und das Tablet, was ich schon lange haben wollte.